Sprachurlaub.de - Sprachreisen f. Studium u. Beruf
 

Karstadt-Reisen.de
 
Zurück zum Start


suedspanien.de
Informationen rund um Andalusien


Alméria

Cádiz

Córdoba

Granada

Huelva

Jaén

Málaga

Sevilla


   
>>
Landeskunde
 
>>
Reiseinfos
 
>>
Sehenswertes
 
>>
Wetter in Spanien
 
>>
Literatur
 
>>
Lust auf Reisen?
 
>>
Links
 
>>
Kontakt
   
 
Suchen nach:
In Partnerschaft mit Amazon.de

 

Sevilla

feuriges Sevilla
Sevilla - Embajador
Sevilla - Plaza Espana
Einwohnerzahl : 702.000
Wirtschaft : - Schiff- und Flugzeugbau
  - Metall-, Maschinen-, Textil-, Nahrungsmittel-, Glas-, Porzellan-, Leder-, Tabakindustrie
  - Seehafen
  - Flughafen
  - Messe

Geschichte
Von den Phöniziern gegründet wurde Sevilla in der Antike Hispalis genannt.
Nach der Eroberung durch Cäsar 45 v.Chr. trug die Stadt den Namen Colonia Julia Romula.
Unter der Herrschaft der Vandalen (ab 411) und Westgoten (ab 441) wurde Sevilla Hauptstadt Südspaniens. 712 kam die Stadt in maurischen Besitz und hieß nun Isbilija. 1248 fiel Sevilla nach langer Belagerung durch Ferdinand III. Kastilien zu. Im 16. und 17. Jh. besaß es den bedeutendsten spanischen Hafen und wurde Mittelpunkt des Amerikahandels. 1808 war Sevilla Zentrum des Kampfes gegen Napoleon.
Alcázar, Kathedrale und das Indienarchiv wurden 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Sevilla ist katholischer Erzbischofssitz, besitzt eine Universität (gegründet 1502), verschiedene Akademien, das 1991 eröffnete Opernhaus, Bibliotheken, zahlreiche Kirchen, Klöster und Museen.

Sehenswürdigkeiten
Sevilla ist voll von Sehenswürdigkeiten, die alle aufzuzählen und zu beschreiben den Rahmen sprengen würde. Auch ist Sevilla sicherlich keine Stadt, die man "mal so eben mitnimmt" - ein eigens hierfür geplanter Aufenthalt lohnt sich.
Eine kurze Übersicht darf allerding nicht fehlen.

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Sevillas gehören die Kathedrale und La Giralda.
Die Arbeiten an der Kathedrale, der größten christlichen Kathedrale Europas, begannen 1401 und dauerten über ein Jahrhundert. Ursprünglich stand hier eine am Ende des 12. Jh. erbaute Moschee. La Giralda (der Glockenturm) und der Patio de los Naranjos sind Überreste des maurischen Baus. In der Sacristía Mayor sind viele Kunstwerke - auch Gemälde von Murillo. Das Grab Christopher Kolumbus stammt ca. von 1895.
Die Capilla Mayor wird von monumentalen Eisengittern (1518-32) umgeben.

El Arenal
Früher diente das Viertel als Arsenal und Werft, heute bestimmt die Plaza de Toros de la Maestranza (die Stierkampfarena) das Bild. Hier befinden sich auch die Carmen-Statue, El Postigo (ein Kunsthandwerksmarkt), das Hospital de la Caridad (Barockkirche mit Wandgemälden von Bartolomé Estaban Murillo und Juan de Valdés Leal) und der Torre del Oro (13. Jh, einst Schutz des Hafens - heute Meeresmuseum).

Museo de Bellas Artes
Gilt als eines der besten spanischen Kunstmuseen. Zu sehen sind hier Werke vom Mittelalter bis zur Moderne. "La Servilleta" eine Jungfrau mit Kind (1665-68) befindet sich hier ebenso wie "La immaculada (1672) von Juan de Valdés oder Werke von Zurbarán wie "Der heilige Hugo im Refektorium" (1655).

In der Iglesia de la Magdalena, einer gigantischen 1709 fertiggestellten Barockkirche, wurde Bartolomé Murillo 1618 getauft. Francisco de Zurbaráns "Heiliger Dominikus in Soria" und Fresken von Lucas Valdés gehören zu den religiösen Werken der Kirche.

Santa Cruz
Im früheren jüdischen Gettho mit dem Labyrinth enger Sträßchen ist Sevilla am romantischsten. Beeindruckend ist der Palacio Arzobispal, der erzbischöfliche Palast aus dem 18. Jh, der noch heute als Kirche genutzt wird. Das Hospital de los Venerables ist ein Heim für Priester im Ruhestand; zum Hospital gehört eine renovierte Barockkirche.
Sevilla königliche Paläste, die Reales Alcázares spiegeln eine Mischung von Mudéjar, Handswerkskunst und Landschaftsgärtnerei. Sehenswert sind hier unbedingt die Räume Carlos I. mit kunstvollen Wandbehängen aus dem 16. Jh., der Hof der Jungfrauen - Patio de las Doncellas, den die besten Handwerker Granadas schmückten, sowie der Salón de Embajadores, dessen Kuppen von 1427 aus geschnitzem, vergoldetem und verflochtenem Holz besteht.

Diego Valázquez wurde 1599 in der Kirche Iglesia de San Pedro getauft. Die Kirche weist die typische Archtitekturmischung aus Medéjar-Elementen und Barock.

Zur Erholung lädt der Parque María Luisa ein. Die Prinzessin María Luisa spendete 1893 einen Teil des Palacio de San Telmo der Stadt Sevilla eigens zur Errichtung dieses Parks. Hier befinden sich der Pabellón Real, die Glorieta de Bécquer (eine Laube mit Skulpturen) sowie das Museo Arqueológico, das der römischen Zeit gewidmet ist und Statuen und Funde aus Itálica beherbergt.

Auf der Isla de la Cartuja fand 1992 die Expo statt. Heute ist das Areal ein Komplex von Ausstellungshallen, Museen und Freizeiteinrichtungen.
Das Kartäuserkloster Monasterio de Santa María de las Cuevas aus dem 15. Jh. bildet das Herzstück. Bis 1836 war das Kloster von Mönchen bewohnt. Kolumbus arbeitete und lebte hier und seine sterblichen Überreste ruhten von 1507 bis 1542 in der Krypta der Capilla Santa Ana. Das Museo de Arte Contemporaneo zeigt spanische, andalusiche und internationale Kunst.
1997 wurde ein neuer Vergnügungspark eröffnet. Behandelt werden hier die Fahrten großer Entdecker, die hier im 16. Jh. ihre abenteuerlichen Reisen starteten.

Das Rathaus von Sevilla wurde 1527 - 1534 erbaut. "Der heilige Ildefons erhält das Meßgewand" von Veláquez sowie Malerein von Zurbarán und Valdés Leal sind hier zu bewundern.

Das Archivo de Indios macht die Bedeutung Sevillas bei der Kolonisation und Ausbeutung der Neuen Welt deutlich. Das Gebäude, das ursprünglich als Börse diente, wurde zwischen 1584 und 1598 von Juan de Herrera entworfen. Carlos III. ließ 1785 alle spanischen Dokumente über die "indischen Kolonie" zusammenbringen. 86 Millionen handschrifltiche Seiten und 8000 Landkarten sowie Zeichnungen umfasst die Sammlung, darunter Briefe von Kolumbus, Cortés und Cervantes und Korrespondenz Felipes II.



Umgebung
Carmona
Überreste der römischen Vergangenheit lassen sich an den verschiedensten Stellen finden: im Hof des Rathauses (18. Jh) römische Mosaiken und außerhalb der Stadt die Necrópolis Romana, Reste eines römischen Friedhofes. Im Museum sind Gegenstände aus den Gräbern ausgestellt.
Die Iglesia de Santa María la Mayor entstand im 15. Jh. über einer Moschee. Der Alcázar del Rey Pedro, ein Palast Pedros I. - auch Pedro der Grausame - beherrscht das Stadtbild.

"Bratpfanne Andalusiens" - so bezeichnet man Écija aufgrund des extrem heißen Klimas. In Écija gibt es 11 barocke Kirchtürme, viele sind mit kunstvollen azulejos (leuchtenden Wandkacheln) verziert.

Itálica wurde 206 v.Chr. von Scipio Africanus gegründet. Als eine der ersten römische Städte Spaniens entwickelte sie sich im 2. und 3. Jh. n.Chr. zu einer der bedeutendsten. Hier wurde Kaiser Hadrian geboren, der 138 - 117 v.Chr. regierte. In seinem Auftrag entstanden Marmortempel und weitere prächtige Gebäude. Das riesige Amphitheater bot 25.000 Menschen Platz. In Santiponce, einem Dorf ganz in der Nähe, können einige noch besser erhaltene römische Bäder und ein Theater besichtigt werden.

Osuna war eine wichtige römische Garnisonsstadt. Der Grundstein für die Colegiata de Santa María (barocker Altarretabel, Bilder von José de Ribera) wurde 1530 gelegt. Die frühere Bedeutung der Stadt wird deutlich in den schönen Villen wie z.B. der Palacio del Marqués de la Gomera.