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Granada

Granada
Granada - Alcazaba
Granada - Guadix
Granada - Kathedrale

Granada - die Stadt im andalusischen Bergland gelegen zwischen drei Vorbergen der Sierra Nevada, am Ostrand der vom Genil bewässerten fruchtbaren Vega de Granada, gilt als eine der schönsten und historisch bedeutendsten spanischen Städte. Dank ihrer zahlreichen Kunstdenkmäler der maurischen Zeit, der Gotik und Renaissance ist sie seit 1984 Weltkulturerbe. Überragt wird die Stadt von der Alhambra und der maurischen Sommerresidenz Palacio del Generalife.

Einwohnerzahl : 254.000
Wirtschaft : - Zucker-, Papier-, chemische, pharmazeutische und keramische Industriee
  - Wärmekraftwerk
  - Baumwoll-, Metall- und Lederverarbeitung
  - Likörfabriken
  - Tourismus

Geschichte
711 wurde Granada von den Arabern erobert, unterstand seit 755 dem Emir und später dem Kalifen von Córdoba. 1238 wurde es maurisches Königreich unter den Nasriden, das den kastilischen Königen Tribut leistete. 1492 fiel es mit dem Feldzug Ferdinands II und Isabellas I. gegen Granada als letztes Maurenreich in die Hände der christlichen Herrscher.
Damit war die Reconquista auf der Iberischen Halbinsel abgeschlossen.
1526 wurde die Universität von Granada gegründet.

Sehenswürdigkeiten
Albaicín
In diesem Stadtviertel entstand im 13. Jh. erstmals eine Festung. Hier befanden sich über 30 Moscheen - oft Standort späterer Kirchen.
Ein Rundgang durch die geschichtsträchtigen Straßen führt vorbei an der Real Chancilleria (1530 erbaut), der Iglesia de Santa Ana (im Mud´jar Stil im 16. Jh erbaut), El Banuelo (die Gewölbe der maurischen Bäder stammen aus dem 11. Jh.), dem Convento de Santa Catalino (1521 gegründet).

Alhambra
Dieses eindrucksvolle Bauwerk entstand unter Ismail I., Jussuf I. und Mohammed V., Kalifen der Nasriden Dynstie in Granada. Verwendet wurde einfaches Material, das aber hervorragend bearbeitet war.
Einige Teile der Alhambra seien kurz aufgeführt:
Patio de Arrayanes mit seinem Licht reflektierenden Teich
Patio del Mexuar: 1365 fertiggestellter Sitzungssaal. Der Sultan hörten hier die Bittsteller an und hielt Versammlungen mit seinen Ministern ab.
Palast Carlos' I. von 1526 mit spanisch-islamischen Kunstwerken
Salón de Embajadores: Der Thronsaal wurde 1334 - 1354 erbaut. Die Decke stellt die sieben Himmel des muslimischen Kosmos dar.
Palacio del Partal: von dem ältesten Gebäude der Alhambra ist nur ein Pavillon mit gewölbtem Portikus und Turm erhalten
Sala de los Reyes: schöne Deckengemälde auf Leder aus dem 14. Jh. zieren den großen Festsaal. Hier wurden extravagante Feste gefeiert.

Palacio del Generalife
Ein Fußweg führt von der Nordseite der Alhambra zu dem Landgut der Nasriden-Könige. Der Name Gernalife oder Yannat al-Arif hat verschiedene Bedeutungen, darunter "Garten des erhabenen Paradieses". Der Parkt stammt aus dem 13. Jh.

Capilla Real
Enrique de Egals erbaute die Kapelle 1506 - 1521 für die Katholischen Könige. Beeindruckend ist das prächtige Gitter (reja) von Bartolomé de Jaén, das den Hochaltar und die Carrara-Marmorfiguren umgibt. In der Krypta stehen die Särge von Fernando und Isabel, deren Tochter Juana und ihres Gatten Felipe des Schönen. Die Sakristei enthält u.a. Gemälde von Botticelli und van der Weyden sowie Isabels Krone und Fernandos Schwert.

Casa de los Tiros
Dieser burgartige Palast entstand im 16. Jh. Er gehörte der Familie, der nach dem Fall Granadas dem Palacio del Generalife zugesprochen wurde.

Corral del Carbón
Ein Denkmal aus maurischer Zeit ist der von einer Galerie umgebene Hof. Früher dienste er als Lager- und Gasthaus für Kaufleute. Von den Christen wurde er später zum Freilichttheater umfunktioniert.

Kathedrale
1523 wurde auf Befehl der katholischen Könige mit der Arbeit an der gotischen Kathedrale nach den Plänen Enrique de Egas' begonnen. Diego de Siloé führte den Bau fort. Er entwarf auch Fassade und Capilla Mayor. Die Glasfenster unter ihrer Kuppel aus dem 16. Jh. zeigen Juan del Campos Passion. Der in Granada geborene Barockkünstler Alonso Cano schuf die Westfront. Viele seiner Arbeiten sind in der Kathedrale zu sehen.

Monasterio de la Cartuja
1516 gründete der christliche Krieger El Gran Capitán das Kloster außerhalb der Stadt. Antonio Palomino entwarf die Kuppel, Luis de Arévalo und Luis Caballo die Sakristei

Museo Arqueológico
Das Museum zeigt iberische, phönizische und römische Funde aus der Provinz Granada

Palacio de la Madraza
Ursprünglich die arabische Universität, später Rathaus. Die Fassade stammt aus dem 18. Jh. Im Gebäude befindet sich ein maurischer Saal mit Gebetsnische (Mihrab)


Umgebung
Almunécar
Gelegen an der Costa Tropical, deren Namen von den hier wachsenden tropischen Früchten herleitet. Im Landesinneren steigen die Berge auf mehr als 2000 Meter an. Die Phönizier gründeten hier die Siedlung Sexi. Reste eines römischen Aquädukts sind ebenfalls zu sehen.
Oberhalb der Altstadt steht eine maurische Burg aus dem 16. Jh., unterhalb erstreckt sich der Parque Ornitológico.

Castillo de Lacalhorra
Rodrigo de Mendoza, der Sohn des Kardinals Mendoza, ließ das Schloß mit seinen dicken Mauern für seine Braut bauen. Die Arbeiten wurden zwischen 1509 und 1512 von italienischen Architekten und Handwerkern ausgeführt.

Guadix
Die interessanteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Troglodytenviertel mit seinen seit 2000 Jahren bewohnten Höhlen. Das Cueva-Museum zeigt wie die Menschen lebten.
Sehenswert des weiteren die Kathedrale, die Deigo de Siloé 1594 begann und von Gaspar Cayón und Vicente de Acero zwischen 1701 und 1796 vollendet wurde, sowie die maurische Alcazaba (10./11. Jh.) und die Mudéjar-Kirche Iglesia de Santiago.

Las Alpujarras
An den Südhängen der Sierra Nevada liegen die fruchtbaren Hochlandtäler der Alpujarras. Die Architektur der weißen Dörfer, die dichten Gruppen ungleich geformter Häuser mit hohen Schornsteinen, ist einzigartig in Spanien. Spezialitäten der Region sind der an der kalten Luft getrocknete Schinken und die farbigen, handgewebten Teppiche.
Besonders sehenswert sind die Dörfer Orgiva, Capileira, Bubión und Pampaneira im Poqueira-Tal, Fuente Agria (Quelle eisenhaltigen Wassers mit natürlicher Kohlensäure), Yegen, Válor und Cádiar.

Montefrío
Überreste einer maurischen Festungsanlage und die gotische Iglesia de la Villa aus dem 16. Jh überragen die Stadt. Die neoklassizistische Iglesia de la Encarnación im Zentrum entwarf Ventura Rodríguez (1717-85). Montefrío ist bekannt für seine chorizo-Wurst (Paprikawurst).

Santa Fé wurde Ende des 15. Jh. von den Katholischen Königen erbaut, deren Armee während der Belagerung Granadas hier kampierte. 1492 war es Schauplatz der formalen Kapitulation der Mauren.

Sierra Nevada
Vierzehn über 3000 Meter hohe Gipfel krönen die Berge der Sierra Nevada. Bis Juli bleibt der Schnee hier liegen und fällt bereits ab Spätherbst wieder. Die beiden höchsten Gipfel sind der Pico Veleta mit 3398 Meter und der Pico Mulhacén mit 3482 Meter. Sowohl ihre Höhe als auch die Nähe zum Meer erklären die Vielfältigkeit von Fauna und Flora.