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Córdoba

Cordoba
Patio in Cordoba
Córdoba - Belmez
Einwohnerzahl : 305.000
Wirtschaft : - Großmarkt für Getreide, Öl und Wein
  - Kupferhütte
  - Herstellung von Elektrogeräten
  - Tourismus
  - Nahrungs- und Genussmittelindustrie
  - Kunstgewerbe

Geschichte
Córdoba wurde 152 v.Chr. als römische Siedlung gegründet und war zeitweise Hauptstadt der römischen Provinz Baetica. 572 gelang die Stadt unter gotische Herrschaft und war ab 711 maurisch. Von 756 ab war Córdoba Residenz des westlichen Kalifats und islamisches Kultur- und Gewerbezentrum. 1236 fiel die Stadt an Kastilien.

Altstadt und Kathedrale wurden 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.


Sehenswürdigkeiten
Die Mezquita aus dem 12. Jh. symbolisiert die islamische Machtstellung auf der iberischen Halbinsel. Die ursprüngliche Moschee wurde 785 - 787 von Abd al-Rahmann I. erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte vermischten sich viele verschiedene Architekturstile. Al-Hakam II. fügte im 10. Jh. großzüge Anbauten hinzu, u.a. Mihrab (Gebetsnische) und maqsura (Platz des Kalifen).
Mit einer Ausdehnung von 23.000 qm ist die Mezquita von Córdoba die drittgrößte Moschee der Welt. Außergewöhnlich ist, dass sich die Moschee nicht wie üblich nach Mekka hin ausrichtet, sondern nach Damaskus und dass der Mihrab sich nicht im Zentrum des Gebäudes befindet, was auf die verschiedenen Ausbaumaßnahmen zurückzuführen sein dürfte.

Nach der Rückeroberung der Stadt durch die Christen 1236 wurde die Moschee zur Kathedrale geweiht. Durch viele weiteren An- und Umbauten weist die Kathedrale neben dem ursprünglich gotischen Stil Elemente der Renaissance und des Barock.

Rund um die Mezquita gibt es noch viele weitere bedeutende Bauwerke wie den Erzbischöflichen Palast, der durch einen unterirdischen Gang mit der Mezquita verbunden war; die Puente Romano, die römische 16-bogige Brücke ber den Guadalquivir, einst Bestandteil der Via Augusta; Torre de Calahorra, eine arabische Befestigungsanlage am Südende der Brücke; entlang des Flusses Reste maurischer Mühlen.

Die Wasserterrassen und Springbrunnen (14. Jh.) des Alcázar de los Reyes Cristianos strahlen eine ruhe Atmosphäre aus. Der Palast, ab 1328 unter Alfonso XI erbaut, diente den katholischen Königen als Residenz bis zur Rückeroberung Granadas.

La Judería - das alte jüdische Viertel westliche der Mezquita ist Córdobas Herzstück. Denkmäler erinnern an die berühmten Philosophen, die aus der Stadt hervorgingen: Seneca, Averroes und Maimonides.
In diesem Viertel befindet sich das Museo Taurino (Museum für Stierkampf), die Capilla de San Bartolomé im Mudéjar-Stil, eine Synagoge aus dem 14. Jh.

Museen:
Museo de Bella Artes
Skulpturen des Künstlers Mateo Inurria (1867 - 1924) und ARbeiten von Valdés Leal, Zurbarán und Murillo

Museo Arqueológico
In dem in einer Renaissancevilla untergebrachten Museum sind römische Mosaiken, Töpfereien, Reliefschnitzereien und maurische Funde ausgestellt

Palacio de Viana
Das ehemalige Haus der Familie Viana (17. Jh.) enthält Möbel, Wandteppiche, Gemälde, Porzellan sowie eine Bibliothek mit 7000 Bänden. Der Palast beeindruckt mit seinen 14 Innenhöfen und schön angelegten Gärten.

Museo Romero de Torres
Dieses Museum ist dem bedeutenden Maler Julio Romero de Torres (1874 - 1930) gewidmet, der in diesem Haus geboren wurde.


Umgebung
Palma del Río
Vor fast 2000 Jahren gründeten die Römer hier an der Straße zwischen Córdoba und Itálica einen strategischwichtigen Stützpunkt.
Reste der Stadtmauer aus dem 12. Jh. zeigen den damaligen Verlauf der Stadtgrenze.
Die Barockkirche Iglesia de la Asunción stammt aus dem 18. Jh, das Monasterio de San Francisco ist heute ein Hotel.

In Almodóvar del Río befindet sich auf einem Berg über der weißen Stadt eine maurische Burg, die teilweise aus dem 8. Jh. stammt.

Im 10. Jh. ließ der Kalif Abd al-Rahmann III. die Medina Azahara errichten; er benannte den einst herrlichen Palast nach seiner Lieblingsfrau Azahara. Bei dem Bau wurden weder Mühen noch Kosten gescheut. Der Palast erstreckt sich über drei Geschosse, besitzt eine Moschee, die Residenz des Kalifen und einen Park. Die Hallen wurden mit Marmor, Jaspis und Ebenholz verziert.
Leider plünderten Berber den Palast 1010 und in den folgenden Jahrhunderten wurden die Baumaterialien geraubt, so das heute nur noch Reste des maurischen Hauptpalastes mit geschnigtzer Holzdecke und Marmorarbeiten die einstige Pracht erahnen lassen.

Im Süden Córdobas befinden sich die Ortschaften Montilla und Moriles, Zentren der bedeutenden Weinregion. Das 40 km westliche von Montilla gelegene historische Baena schätzten schon die Römer wegen des Olivenöls.

Priego de Córdoba erhebt den Anspruch, Hauptstadt des Barocks zu sein. Zahlreiche Arbeiten von Holzschnitzern, Schmieden und Vergoldern in den Häusern und Kirchen aus dem 18. Jh. findet man hier, finanziert durch den Reichtum einer gutgehenden Seidenindustrie.