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Geschichte Andalusien

2. Jahrtausend v. Chr.
Gründung des Reichs von Tartessos an der Mündung des Guadalquivir
 
Um 800 v. Chr.
Die Faktorei Gadir (Cádiz) wird von den Phöniziern angelegt. Es folgen weitere Handelsniederlassungen an der Mittelmeer- und Atlantikküste. Die iberische Kultur entwickelt sich unter phönizischem Einfluss.
 
6. Jh.
Karthago übernimmt die Kontrolle der phönizischen Niederlassungen im westlichen Mittelmeer. Zunehmende Konkurrenz durch die Griechen.
 
206 v. Chr.
Die Römer unterwerfen nach dem 2. punischen Krieg die Iberische Halbinsel.
Seneca, Kaiser Traian und Kaiser Hadrian sind in der südlichen Provinz Hispania Ulterior geboren.
 
1. Hälfte 5. Jh.
Germanische Stämme durchziehen die Hispania
 
6. Jh.
Die Westgoten bauen ein Reich auf, das fast die gesamte Halbinsel umfasst. Toledo wird Hauptstadt dieses Reiches.
Gleichzeitig entwickelt sich Sevilla unter Bischof Isidor zum Kulturzentrum
 
711
Arabische Heere unter der Führung von Tarik ibn Ziyad erobern innerhalb von fünf Jahre das gesamte Westgotenreich.
 
718
Im Norden formiert sich langsam Widerstand der Christen. Die Schlacht von Covadonga (722) ist der Beginn der Reconquista
 
732
Karl Martell stoppt die Mauren in der Schlacht von Tours und Poitiers
 
756
Abd ar-Rahmann I. gründet das Emirat von Córdoba. Formal untersteht es dem abbasidischen Kalifen in Bagdad
 
2. Hälfte 9. Jh
Revolten der mozarabischen Christen werden niedergeschlagen. Die Neumuslime rebellieren gegen den Emir.
 
929
Abd ar-Rahmann III. erhebt sich in den Rang eines Kalifen. Das Omaijadenreich steht auf dem Höhepunkt seiner Macht.
 
1031
Das Kalifat zerfällt in islamische Kleinreiche (Reinos de Taifas). Die christlichen Reiche, die sich im Norden gebildet haben, erstarken.
 
1085
Alfonso VI von Kastilien erobert das Taifa-Reich Toledo. Die Grenze zu Al-Andalus verschiebt sich nach Süden.
 
1086-1145
Unter der Herrschaft der nordafrikanischen Berberdynastie der Almoraviden stabilisiert sich die maurische Herrschaft erneut.
 
2. Hälfte 12. Jh.
Eine Berberdynastie aus dem Atlasgebirge, die Almohaden, verdrängt die Almoraviden. Christen und Juden fliehen vor den fanatischen Muslims aus Al-Andalus.
 
1212
Bei Las Navas de Tolosa (Jaén) besiegen die christlichen Truppen die Almohaden. In den folgenden Jahrzehnten erobern die Kastilier den größten Teil Andalusiens (1236 Córdoba, 1246 Jaén, 1248 Sevilla, 1264 Cádiz).
 
1232-1492
Das maujrische Königreich von Granada kann unter den Nasriden als Vasallenstaat Kastilines überleben. Es umfasst in etwa die heutigen Provinzen Málaga, Granada und Almería.
 
1391
Judenpogrome in ganz Kastilien
 
1469
Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón vermählen sich. Die katholischen Könige führen die Reconquista zu Ende.
 
1478
Die Inquisition wird in Kastilien eingeführt.
 
1482
die Inquisitionstribunale in Sevilla und Córdoba werden gegründet
 
2. Jan. 1492
Nach zehnjährigem Krieg übergibt der letzte Nasridenkönig Boabdil Granada.
 
31. März 1492
Alle Juden, die nicht zum Christentum konvertieren, werden ausgewiesen
 
3. August 1492
Kolumbus sticht von Palos de la Frontera aus in See, um den Seeweg nach Indien zu finden.
 
1502
Die Muslime werden vor die Wahl gestellt, Christen zu werden oder das Land zu verlassen. Die meisten bleiben als sogenannte Morisken
 
1503
Sevilla erhält die Casa de la Contratación zur Abwicklung der Geschäfte mit den Kolonien
 
1516
Der spätere Karl V. erbt das Spanische Reich. Er treibt die Einverleibung überseeischer Länder voran. Spanien wird Machtzentrum eines Reiches, "in dem die Sonne nie untergeht".
 
1588
Die Engländer brechen in der Seeschlacht von Calais die Seeherrschaft Spaniens
 
1609
Felipe III weist die Morisken aus. Die Folgen für die Landwirtschaft sind verheerend.
 
1704
Gibraltar fällt im Spanischen Erbfolgekrieg an England
 
1805
In Andalusien beginnt die Erhebung der Spanier gegen den von Napoleon eingesetzten König Joseph Bonaparte
 
1810
Napoleonische Truppen besetzen Andalusien. 1812 wird im frei gebliebenen Cádiz eine liberale Verfassung proklamiert, die jedoch von Fernando VII verworfen wird.
 
Seit 1840
Die aus dem Großgrundbesitz resultierenden sozialen Probleme führen immer öfter zu Revolten. Anarchistisches Gedankengt verbreitet sich unter den landlosen Bauern
1840 besetzen mittellose Bauern bei Casobermeja große Landgüter und rufen einen Rebellenstaat aus.
 
1844
Gründung der Guardia Civil, um das Banditenunwesen in Andalusien einzudämmen.
 
1859-1860
Krieg gegen Marokko
 
1873
Asrufung der Ersten Republik, die nur elf Monate Bestand hat
 
1898
Spanien verliert seine letzten Kolonien Kuba, Puerto Rico und die Philippinen
 
13. September 1923
Beginn der Militärdiktatur Primo de Riveras. Die Ibero-amerikanische Ausstellung in Sevilla 1929 gerät zu einer Propagandaschau der Diktatur.
 
April 1931
Die Wahlen bringen die Zweite Republik. Der König verläßt das Land.
 
1936
Die Volksfront gewinnt die Wahlen. Das Militär putscht.
Mit der Landung des von Hitler und Mussolini unterstützten Franco im andalusichen Barbate beginnt der Spanische Bürgerkrieg.
 
1. April 1939
Ende des Bürgerkrieges, der mindestens 600.000 Menschenleben gefordert hat. Nach dem Sieg der Falange errichtet Franco die Diktatur.
 
1975
Nach dem Tod Francos besteigt König Juan Carlos I den Thron; Spanien wird konstitutionelle Monarchie.
 
1978
Die demokratische Verfassung garantiert den Regionen politische Autonomie
 
1981
Andalusien erhält den Status einer "Autonomen Gemeinschaft"
 
1982
Sozialistenführer Felipe González gewinnt die Parlamentswahlen.
 
1985
Die Grenze zu Gibraltar wird nach 17 Jahren wieder geöffnet
 
1986
Spanien tritt der EG bei
 
1992
Sevilla ist Gastgeberin der Expo 92.
 
Juni 1994
Die PSOE verliert erstmals die absolute Mehrheit im andalusischem Parlament
Andalusiens Regierung bleibt unter Manuel Chávez sozialistisch
 
März 1996
Nach den Parlamentswahlen übernimmt die konservative Volkspartei Partido Popular (PP) unter José María Aznar die Regierung.