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Bevölkerung und Religion
In Andalusien leben rund 7 Mio. Menschen. Sie konzentrieren sich in ein paar Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern und vor allem an der touristisch erschlossenen Mittelmeerküste; der Küstenabschnitt zwischen Málaga und Feungirola zählt zu den am dichtesten besiedelten Ballungsräumen Spaniens.

Offizielle Landessprache ist Spanisch (castellano), wobei der in Andalusien gesprochene Dialekt für Ausländer nicht immer leicht verständlich ist.

Zur Bevölkerung Andalusiens gehören auch die Zigeuenr (gitanos), eine im 15. Jh. aus Nordindien eingewanderte Volksgruppe. Jahrhundertelang hat man unter Anwendung von Zwang versucht, sie in die Gesellschaft zu integrieren. Doch sie selbst betrachteten sich nie als Spanier und fordern heute selbstbewusst die Akzeptanz ihrer ethnischen Eigenständigkeit. In der Unión Romaní de Andalucia setzen sie sich für ihre Rechte ein. Die Zigeuner leben meist in den Randgebieten der großen Städte. Aufgrund mangelnder Ausbildung haben sie auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

Seit gut zehn Jahren stellt die illegale Einwanderung aus Nordafrika ein großes Problem dar. Maghrebiner, aber auch Schwarzafrikaner, lassen sich von Schleppern über die Meerenge bringen, weil sie hoffen, als Schwarzarbeiter unterzukommen. Tatsächlich sind Tausende von illegal eingewanderten Nordafrikanern als billige Arbeitskräfte auf den Gemüsefeldern Almerias tätig. Daher häufen sich ausländerfeindliche Reaktionen gegen die "moros", die der angestammten Bevölkerung vermeintlich die Arbeitsplätze wegnehmen.


Der weitaus größte Teil der Andalusier gehört der römisch-katholischen Kirche an, doch nimmt nur noch etwa ein Drittel aktiv am Kirchenleben teil. Die zunehmende Distanzierung von der Amtskirche und eine wachsende kritsische Einstellung gegenüber den Dogmen und der offiziellen Lehre erlauben jedoch keine Rückschlüsse auf den persönlichen Glauben der Menschen. Die tiefe Religiosität vieler Andalusier äußert sich nch wie vor in einer innigen Heiligenverehrung, insbesondere der Jungfrau Maria, wie die vielen Marienwallfahrten bezeugen.