Karstadt-Reisen.de
 
Sprachurlaub.de - Sprachreisen f. Studium u. Beruf
 
Zurück zum Start



suedspanien.de
Informationen rund um Andalusien

Andalusien Bevölkerung / Religion Geschichte Gibraltar Natur / Umwelt Verwaltung / Politik Wirtschaft


   
>>
Landeskunde
 
>>
Reiseinfos
 
>>
Sehenswertes
 
>>
Wetter in Spanien
 
>>
Literatur
 
>>
Lust auf Reisen?
 
>>
Links
 
>>
Kontakt
   
 
Suchen nach:
In Partnerschaft mit Amazon.de


Andalusien
, die südlichste Region Spaniens, umfasst die 8 Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga und Sevilla mit einer Gesamtfläche von 87268 km² (das sind 17 % der Gesamtfläche Spaniens) mit rund 7,2 Mio Einwohnern. Hauptstadt der Region ist Sevilla.

Nach Norden hin trennt die Sierra Morena Andalusien von den Hochebenen Zentralspaniens. Während die Sierra Morena an der höchsten Stelle nur 1323 m hoch ist, erreicht das zweite große Gebirge Andalusiens, die im Süden verlaufende Cordillera Bética, sehr viel größere Höhen. Ihr zentrales Massiv, die geradezu alpin wirkende Sierra Nevada östlich von Granada, besitzt mehrere Gipfel, die über 3000 m hoch sind. Zu ihnen gehört der Mulacen, mit 3482m der höchste Berg der Iberischen Halbinsel.

Zwischen beiden Bergketten erstreckt sich die weite Senke des Guadalquivir, des bedeutendsten Flusses Andalusiens. Er ist von jeher die Lebensader der Region. Er entspricht in der Sierra de Cazorla im Nordosten Andalusiens und mündet nach 657 km bei Sanlúcar de Barrameda in den Atlantik. Die Böden im Becken des Guadalquivir sind außerordentlich fruchtbar, sodass dort intensiv Landwirtschaft betrieben wird.

Andalusien ist die einzige Region Spanines, die sowohl an das Mittelmeer als auch an den Atlantik grenzt. Die Meerenge von Gibraltar, die beide Meere verbindet und Spanien von Afrika trennt, ist an der schmalsten Stelle bei Tarifa gerade einmal 13,4 km breit.

 
Klima
Andalusien gilt zu Recht als sonnigster Teil Spaniens. Das typische Mittelmeerklima mit warmen Sommern und milden Wintern sorgt für Durchschnittstemperaturen von 6-12 °C im Januar und 24-28 °C im August. Doch bestehen je nach Höhenlage und der Nähe zum Meer erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Gebieten. Das Meeresklima verhindert an der Küste große Temperatursprünge; der Küstenstreifen zwischen Málaga und Motril weist sogar subtropisches Klima auf. Im Inland dagegen finden sich Tendenzen zum Kontinentalklima. Die Sommermonate können dort extrem heiß sein mit Höchsttemperaturen um 40 °C, im Guadalquivirbecken oft noch mehr, während im Winter das Thermometer gelegentlich auf 0 °C sinkt. In den Bergen fällt Schnee, und das nicht nur in der Sierra Nevada. Mitte Dezember beginnt die Skisaison, die bis Anfang Mai dauert. Die angenehmsten Temperaturen herrschen im Frühling und Herbst.
Hinsichtlich der Niederschläge muss ebenfalls differenziert werden. Während der aride Osten, die Provinz Almeria, jährliche Niederschlagsmengen von unter 300 mm zu verzeichnen hat, liegen sie im Guadalquivirbecken bei 600 mm und in den Bergen um 1000 mm. Die Sierra de Grazalema westlich von Ronda ist mit über 2000 mm sogar das regenreichste Gebiet Spanines. Die Niederschläge konzentrieren sich jedoch auf die Herbst- und Winterwochen; von Juni bis Oktober regnet es in der Regel so gut wie gar nicht.